Jugend forscht 2017

Erfolgreiche phaenovum-Schüler beim Bundeswettbewerb Jugend forscht

Deutschlands beste Nachwuchsforscherinnen und -forscher präsentierten beim 52. Bundeswettbewerb Jugend forscht vom 25. bis 28. Mai 2017 in Erlangen ihre Projekte. Ronja Spanke (17) erzielte einen fünften Platz sowie einen Sonderpreis und wurde  in Anwesenheit  von Prof. Dr. Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung, Dr. Roland Busch, Chief Technology Officer und Mitglied des Vorstands der Siemens AG, Dr. Ludwig Spaenle, Bayerischer Staatsminister für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst geehrt. . Die phaenovum-Schüler Lennart Resch (16) und Tim Kubetzko (17)) erhielten einen Sonderpreis für ihr Projekt im Fachbereich Physik.

Den Bewegungsmechanismus von wandernden Steinen, Projekt „Wandernde Steine 4 - Ein Vergleich des Racetrack Playa und der Laguna Altillo Chica“, Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften, untersuchte  Ronja Spanke, Hans-Thoma-Gymnasium, Lörrach.

Seit 2012 beschäftigt sich Ronja Spanke mit dem Phänomen der wandernden Steine des Racetrack Playa im kalifornischen Death Valley. In diesem Jahr hat sie diese mit den wandernden Steinen der Laguna Altillo Chica in Spanien verglichen und konnte dabei nachweisen, dass die zwei verschiedenen, kontrovers diskutierten Bewegungsmechanismen an beiden Orten auftreten können.
Betreuerin: Renate Spanke

Lennart Resch und Tim Kubetzko, beide Hans-Thoma-Gymnasium, Lörrachhaben mit ihrem Projekt „Galileis Leiteralptraum“, Fachgebiet Physik, die Falleigenschaften von Strickleitern untersucht.
Lässt man zwei Strickleitern fallen, die erste auf den Boden, die zweite auf einen Tisch, so ist das obere Ende der zweiten Leiter schneller. Lennart und Tim haben dieses überraschende Phänomen untersucht, eine Theorie entworfen und diese mit ihren Messungen verifiziert. 

Betreuer der beiden Schüler war Hermann Klein, Fachbereichsleiter Physik/NanoSciences am phaenovum, der bereits sieben Projekte zum Bundeswettbewerb führte. Dieses Jahr war ihm die Teilnahme am Wettbewerb nicht möglich, da er am Forschungsflug der fliegenden Sternwarte SOFIA teilnahm. Pirmin Gohn begleitete die Schüler stattdessen nach Erlangen.

Insgesamt 178 junge Talente aus  den sieben Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik / Informatik, Physik sowie Technik traten beim Bundesfinale des Wettbewerbs Jugend forscht mit insgesamt 107 Forschungsprojekten in den wissenschaftlichen Wettstreit. 

Weitere Informationen zum phaenovum – Schülerforschungszentrum Lörrach-Dreiländereck e.V. finden Sie unter www.phaenovum.de.