Zehn Schüler:innen des phaenovum Schülerforschungszentrums Lörrach-Dreiländereck waren mit fünf Projekten erfolgreich am 61. Landeswettbewerb „Jugend forscht“ vertreten, der vom 26. bis 27. März 2026 an der Hochschule in Aalen stattfand. Die phaenovum-Schüler:innen erzielten einen 1. Platz, zwei 2. Plätze und einen 3. Platz. Zusätzlich gab es sieben Sonderpreise, sodass jedes Projekt mindestens mit einer Platzierung oder einem Sonderpreis ausgezeichnet wurde.
Pirmin Gohn, Projektbetreuer am phaenovum durfte den Sonderpreis „Jugend forscht bietet mehr“, (eine Einladung zu einer Fortbildungsreise, gestiftet von der Stiftung Jugend forscht e.V.) entgegennehmen.
Die Jungforscher Johann Hoffmann und Till Kuhny (beide 16 Jahre) setzten sich in den letzten Monaten mit der Physik eines Newtonschen Magnetpendels auseinander und untersuchten, was passiert, wenn Kugelstoßpendel durch abstoßende Magnete ersetzt werden. Auf den ersten Blick scheint das System eine einfache Variation des bekannten Kugelstoßpendels zu sein. Bei genauerem Hinsehen offenbart sich jedoch ein überraschend komplexes Zusammenspiel von Kräften und Schwingungsmustern. Mittels eines selbst entwickelten Aufbaus und einer automatisierten Auswertung lassen sich die Bewegungen erfassen und analysieren. Durch eine eigens entwickelte Simulation gelang es sogar, diese komplexen Schwingungsmuster der einzelnen Pendel vorherzusagen und zu verstehen.
Für ihre Jugend forscht Arbeit „Das verhexte Pendel – Die Physik eines Newtonschen Magnetpendels“ wurden sie mit dem 1. Platz im Fachgebiet Physik ausgezeichnet.
Johann und Till vertreten nun Baden-Württemberg beim Bundeswettbewerb von Jugend forscht, der vom 28. Mai bis 30. Mai 2026 in Herzogenaurach stattfinden wird. Der Bundeswettbewerb wird gemeinsam ausgerichtet von der Stiftung Jugend forscht e. V. und der Schaeffler AG.
Neben einem Sonderpreis in Form eines Forschungspraktikums am Physikalischen Institut der Albert-Ludwigs-Universität erhielten sie außerdem eine Einladung zur Abschlussveranstaltung der Lindauer Nobelpreisträgertagung 2026.
