Tom Klatte, Tobiah Schulz
Physik
Pirmin Gohn, Tobias Rave
Jugend forscht junior
2. Platz Regionalwettbewerb
In unserem Projekt haben wir untersucht, warum eine brennende Kerze im Wasser nicht untergeht, sondern stattdessen langsam nach oben steigt. Dieses physikalische Rätsel erscheint paradox, da normalerweise die Auftriebskraft schneller abnimmt als das Eigengewicht der Kerze. Um das zu prüfen, haben wir eine mit Schrauben beschwerte Paraffinkerze im Wasser sowie an der Luft beobachtet und dabei die Form des Hohlraums genau beobachtet. Unsere Ergebnisse zeigen, dass das kalte Wasser die Außenwand der Kerze schützt, sodass die Flamme nur ein tiefes Loch in die Mitte gräbt. Da die Kerze durch das verbrannte Wachs leichter wird, aber ihre äußere Form und damit der Auftrieb gleich bleiben, steigt sie tatsächlich ganz langsam nach oben. Durch das Aufsteigen entsteht eine besondere Geometrie aus zwei verschieden breiten Zylindern, was die Kerze im Wasser sogar intensiver brennen lässt als an der Luft. Damit haben wir bewiesen, dass die starke Kühlung durch das Wasser das entscheidende Element ist, um dieses faszinierende Phänomen physikalisch zu erklären.